Dr. Jana Krauß

Beruf/Tätigkeit: freiberufliche wissenschaftliche Lektorin und Buchhändlerin

Kandidatin bei "Bündnis 90/Die Grünen"

Biografisches

  • geboren 1973 in Dahme, Spreewald; verwitwet, ein Sohn (18 Jahre); glücklich lebend in der Görlitzer Südstadt
  • 1991–1993: Ausbildung zur Chemisch-technischen Assistentin
  • 1994–2014: Studium der Biochemie, Promotion in Entwicklungsgenetik, Forschung und Lehre am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und an der Universität in Tübingen
  • Inhaberin eines Fotostudios und Fotolabors in Tübingen (2002–2014) und in Görlitz (2014–2015)
  • 2013 bis heute: freiberufliche wissenschaftliche Lektorin
  • 2014 bis heute: Inhaberin von Art Goreliz, Buchhandlung und Antiquariat in der Brüderstraße 3 in Görlitz
  • Ehrenamt: Engagement im ideenfluss e. V. und in der Jacob-Böhme-Akademie; Nachhilfeunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern; seit 2018 Mitglied und stellvertretende Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Stadtverband Görlitz und Vorstand bei Motor Görlitz


Warum ich für den Stadtrat kandidiere 


Ich lebe sehr gern in dieser schönen Stadt mit ihren wunderbaren Menschen und sehe viele Möglichkeiten und beteilige mich auch in verschiedensten Bereichen, die Zukunft von Görlitz zu gestalten. Eine dieser Möglichkeiten ist das Engagement als Stadträtin.


Meine drei wichtigsten Themen


Bürgernahe Politik: Hierzu gehören unter anderem die vollständige Umsetzung der Bürgerbeteiligungssatzung; Jugendbeteiligung an städtischen Planungs- und Entscheidungsprozessen; Offenheit und Transparenz der kommunalen Verwaltung, z. B. der (Online‑)Zugang zu diskussions- und entscheidungsrelevanten Dokumenten, ein kommunales Beteiligungsportal im Internet; eine Ermöglichungskultur zwischen Bürgern und Verwaltung.
Mobilität: Ich bin der Überzeugung, dass ein kluges Verzahnen der verschiedenen Mobilitätsarten, wie beispielsweise Park-and-Ride, Carsharing, Bikesharing, Ausbau des Radwegenetzes und des Öffentlichen Nahverkehrs, zu mehr Lebensqualität und Sicherheit – letzteres vor allem für Kinder und Senioren – beiträgt sowie die Verweildauer der Bürger im Innenstadt- und Altstadtbereich erhöht, was auch Einzelhandel und Gastronomie zugutekommt.
Bildung, Wirtschaft, Denkmalschutz: Diese drei Bereiche lassen sich in Görlitz wunderbar miteinander verbinden. Im Zug der Digitalisierung wird immer wieder vom Wegfall von Arbeitsplätzen gesprochen, aber dies trifft vor allem die Bereiche, in denen Automatisierungen möglich sind. Sanierung und Erhalt von denkmalgeschützten Häusern ist nicht automatisierbar, hier wird handwerkliche Expertise auch in Zukunft gebraucht. Dafür benötigen junge Menschen die bestmögliche Bildung, mit engagierten Lehrkräften in Schulen und Ausbildungsbetrieben, und sie benötigen Unterstützung und Ermutigung, selbst zu Unternehmern in Görlitz zu werden – auch ohne Abitur.
Es gibt natürlich noch viel mehr Themen, daher mein Angebot: Suchen Sie das Gespräch mit mir – ich bin von Montag bis Sonntag zwischen 11:30 und 18:30 im Art Goreliz, Brüderstraße 3.


Meine Meinung zu „heißen“ Görlitzer Eisen


Die wichtigsten Görlitzer „heißen Eisen“ sind meines Erachtens Finanzen und Kommunikation. Kommunale Finanzen sind die Grundlage jeder Zukunftsgestaltung, ob Stadthalle, Schulbau, Kulturentwicklung, öffentlicher Nahverkehr, Entwicklung des Berzdorfer Sees u. a.
Die Kommunikation innerhalb der Verwaltung (inklusive Stadtrat) und zwischen Bürgern und Verwaltung ist die Grundlage für ein gemeinsam gelebtes und gestaltetes Görlitz.
Mit Franziska Schubert, die Expertin für kommunale Finanzen ist, sich als Wirtschaftsgeografin bestens mit der Entwicklung von Grenzregionen auskennt und für eine kluge, besonnene, anerkennende Kommunikation steht, wird das Schmieden der Görlitzer „heißen Eisen“ ein erfolgreiches Projekt. Deshalb unterstütze ich ihre Oberbürgermeisterkandidatur von Herzen.