Doris Bach

Beruf/Tätigkeit: Bio-Betriebswirtin

Kandidatin bei "Freie Liste Motor Görlitz"

Biografisches
 

  • Mutter von gemeinsamen neun Kindern mit dem Görlitzer Bioladner Michael Bach,
  • Gründerin und Biobäuerin "Eichenhof", Rothenburg/Neiße,
  • Gründerin und Geschäftsführerin "Brotschmiede Görlitz“,
  • Gründungspersönlichkeit und langjährige Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Görlitz,
  • Mitglied der Freien Bildungsstiftung,
  • Initiativlerin der Frei-Lern-Orte Görlitz zur Weiterentwicklung des Schulwesens, als sozialwissenschaftlicher Schulversuch innerhalb neuer Gesellschaftsstrukturen

 

Warum ich für den Stadtrat kandidiere
 

Weil ich mich für die persönlichen (Nachwende-)Geschichten der Menschen interessiere, die sich von der Politik versetzt, enttäuscht und nicht gehört fühlen. Ich glaube, dass in diesen Menschen, wenn sie gehört werden, viel Potential liegt, unsere Stadt zu gestalten. Dieses möchte ich gerne aktivieren.
 

Meine drei Top-Themen für Görlitz
 

Ich möchte mich gerne mit den Menschen einzeln und direkt treffen. Für mich ist es wichtig, die persönliche Geschichte zu hören, diese zu verstehen und mich in den Menschen hineinfühlen zu können. Als Stadträtin kann ich dann zukünftige Entscheidungen nicht nur durch das Verständnis haushalterischer und sonstiger Sachzwänge treffen, sondern sogar mithilfe des Verständnisses der Bedürfnisse der Bürger das Neue entwickeln und Entscheidungen treffen. Dies ist für mich praktisch gelebte Bürgerbeteiligung.
 
Ich möchte das Schulwesen weiter entwickeln für eine rechtlich gleichgestellte und gleichwertige Alternative. Denn ich habe gelernt, dass bundesweit immer mehr Eltern aktiv die Bildung ihrer Kinder gestalten wollen und dass Betriebe immer mehr bei den zukünftigen Azubis Sozialkompetenzen und praktisches Denken und Handeln vermissen. Diese Alternative möchte ich gerne durch einen Langzeit-Schulversuch in Form eines "Frei-Lern-Ortes Görlitz" - 365 Tage Dorf im Dorf, in den dörflichen Randstrukturen der Stadt wissenschaftlich begleitet entwickeln. Gleichzeitig wäre dieses Projekt auch eine Alternative für eine anders geartete Gesellschaftsform in der Lausitz nach der Braunkohle. Derzeitiger Projektstand ist, dass es so viel kostet, wie ein regulärer Schulbetrieb. Ich bin der Auffassung, dass dieses Projekt Kraft hat, in die ganze Bundesrepublik als Bildungs- und Gesellschaftstransformations-Flaggschiff zu erstrahlen und sich dadurch viele deutsche Bürger in unserer Region ansiedeln.
 
Logistik und Transport (Güter, Dienstleistungen, Menschen) sind ein ganz wichtiges Thema für das Leben miteinander in Görlitz und auch in der weitläufigeren Region. Dieser Sektor muss durch eine Fremdfinanzierung (Bund und Land) unterfüttert werden, so dass die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen, insbesondere kleinen Betriebe nicht mit den Logistikkosten "auf der Strecke" bleiben.
Was für Wirtschaft gilt, gilt auch für den "konsumierenden" Menschen. Hier würde ich gerne mithelfen, an einem Projekt zur Entwicklung einer Görlitzer Straßenbahn, die der Bürger umsonst nutzen kann.
 
 

Meine Meinung zu heißen Görlitzer Eisen 
 

Stadthalle: Das Objekt soll kostengünstigst konserviert werden, bis ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept vorgelegt wird von einem realen Bewerber, nebst bundesweiter Ausschreibung.
 
Berzdorfer See: Ich würde keine weitere (politische) Kraft in die Diskussion der Namensgebung verschwenden. Nur wenn sich eine zivilgesellschaftliche Gruppe im Rahmen eines wirtschaftlich tragfähigen und sozial-kulturell den Berzdorfer See bereichernden Konzeptes bewirbt und eine Namensänderungsdiskussion damit einhergehen würde.
 
Straßenbahn: Ich bin für Unterstützungen von Bund und Land für eine freie Nutzung. Damit Menschen sich begegnen können und es eine wirtschaftliche und soziale Vernetzung gibt.