Dr. med. Hans-Christian Gottschalk

Beruf/Tätigkeit: Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Kandidat bei "Bürger für Görlitz"

Biografisches

  • geboren am 30.03.1949 in Görlitz, verheiratet, Vater von 5 Kindern
  • Schule und Abitur in Görlitz
  • Medizinstudium in Halle und Berlin
  • Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
  • Oberarzt Kinderklinik des Bezirkskrankenhauses Cottbus
  • 1989 Umzug nach Görlitz
  • bis 2018 Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Görlitz, Mitglied der Sächsischen Impfkommission
  • weiterhin tätig als Seniorchef für Neu- und Frühgeborenenmedizin

Warum ich für den Stadtrat kandidiere

Ich will mit Gleichgesinnten versuchen, dauerhaft solche Bedingungen in Görlitz zu schaffen, dass meine großen erwachsenen Kinder den Wunsch verspüren, wieder hierher zurückzukehren und dass meine kleinen Kinder gesund, fröhlich und sicher in dieser Stadt aufwachsen; damit sie ein Gefühl von Heimat entwickeln, welches sie ein Leben lang begleiten und behüten soll. Und ich bin zutiefst der Überzeugung, dass ich dieses Ziel als Stadtrat am besten mit einer Oberbürgermeistern Franziska Schubert erreichen kann.

Meine wichtigsten Themen

Da geht es einerseits um „Kleinigkeiten“, die mir meine Kinder aufgetragen haben: eine saubere Stadt durch mehr Papierkörbe, eine bessere Straßenbeleuchtung, eine Jump- und Trampolinhalle, überhaupt mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und dass man mit 16 Jahren demnächst das Stadtparlament wählen kann.
Und da gibt es die „größeren Dinge“: Das Städtische Klinikum als Eigenbetrieb der Stadt muss mit all seiner Vielfalt und seinen Spezialisierungen erhalten bleiben. Die beiden Eckpfeiler – die Neugeborenenmedizin und die Altersmedizin müssen unbedingt gestützt werden. Die Geburtenrate soll wieder ansteigen durch eine moderne familienzentrierte aber auch alternative Geburtsmedizin. Und es muss das Hauptproblem der Zukunft gemeistert werden: Die äußerst angespannte Personalsituation bei Pflegepersonal und Ärzten! Es bedarf hier dringend einer stabilen Lösung die nicht zu Lasten der pflegerischen Qualität am Patienten geht, sondern letztlich zu mehr menschlicher Zuwendung führt.

Was ich gern verändern möchte

In Görlitz und in seiner näheren Umgebung gibt es viele Krankenhäuser. Der Gesundheitsmarkt ist stark umkämpft und die Krankenhäuser sind einem hohen gesundheits- und finanzpolitischem Druck ausgesetzt. Angesichts der zukünftigen demographischen Situation wir es nur ein „Überleben“ geben, wenn aus der momentanen Krankenhaussituation ein umfassender Kooperationsgedanke entsteht. Dazu braucht es zeitnahe Lösungen, an denen ich gerne mitarbeiten möchte. Sonst wird es nur Verlierer geben.

Meine Arbeit im Stadtrat soll davon  geprägt sein,den Bürgern dieser Stadt wieder eine Stimme zu verleihen, ihnen ohne Polemik zuzuhören, um dann ihre berechtigten Anliegen möglichst schnell, unbürokratisch, verständlich und mit Sachverstand
umzusetzen. Es muss Schluß damit sein, dass wichtige Probleme dieser Stadt mit viel Selbstdarstellung in einer "Endlosschleife" zerredet werden oder bewusst dem politischen Kalkül einzelner Gruppierungen zum Opfer fallen. Es darf in dieser Stadt keinen Grund  für rechtspopulistische Gedanken geben, nur weil Menschen kein Gehör finden.

Meine Meinung zu heißen Görlitzer Eisen

Stadthalle

Ich möchte die Stadthalle um "fast" jeden Preis! Nach dem Finanzierungsangebot des Freistaates gibt es in meinen Augen auch deshalb kein zurück mehr, weil die Diskussion um diese Stadthalle einfach viel zu lange andauert, als dass Sachargumente der verschiedenen Seiten überhaupt noch glaubhaft überzeugen können. Die Erde ist hier wirklich verbrannt. Vielmehr vertraue ich dem finanzpolitischen Sachverstand einer Oberbürgermeisterin Franziska Schubert, dass sie eine Lösung findet (vielleicht auch eine länderübergreifende EU-Lösung?), die unsere Stadt nicht in den "Ruin" führt, sondern ihr neue ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Es muss auch noch Politiker bzw. Politikerinnen mit Visionen geben und einem kleinen bißchen Mut zum Risiko. Besonders, wenn kaum ein anderes Problem von soviel Bürgerwunsch getragen wird. Ich konnte zum Beispiel als Chefarzt des Städtischen Klinikums keinen wirklich großen medizinischen Kongreß in Görlitz veranstalten, weil es dafür keine räumliche Möglichkeit gab. Sehr schade.

Berzdorfer See

Der Name soll so bleiben. Ich finde die Diskussion darüber etwas irreal, losgelöst von eigentlich viel wichtigeren Problemen und von rein populistischer Natur. Vermeintliche heimatbezogene Volksnähe schafft man nicht durch Volkstümlichkeit. Und Identität stiftet man nicht durch Zerschlagung von Tradition.