Raimund Kohli

Beruf/Tätigkeit: Unternehmer

Kandidat bei "Freie Liste Motor Görlitz"


Biografisches

  • am 06.03.1974 in Görlitz geboren,
  • verheiratet mit Antje Kohli, 2 Kinder (Leonhard 8 Jahre, Finja 12 Jahre),
  • wohnhaft in Biesnitz 
  • 1980-1990 13. POS Rauschwalde
  • 1990-1994 Berufsausbildung zum Kfz-Mechaniker
  • 1995 Bundeswehr
  • seit 1996 selbstständig
  • seit 1998 Inhaber Skoda-Autohaus Klische

 

Warum kandidiere ich für den Stadtrat?

Weil ich nicht der Typ bin, der mit Händen in der Hosentasche am Rand steht und über Entscheidungen Anderer richten möchte. Es geht hier um kommunale Politik, es ist unsere Stadt, es ist meine Stadt und ich möchte mich mit meinen Ideen und Visionen für Görlitz stark machen. Mit meinem Handeln im Stadtrat habe ich die Möglichkeit, Zukunftsthemen anzupacken und umzusetzen. Ich kann auf ein großes Netzwerk zurückgreifen, welches mir dabei hilft.


Meine wichtigsten Themen


Verwaltung: Da ich selbst als Mittelständler in Görlitz mit meinem Unternehmen tätig bin, kenne ich die kleinen und großen Probleme meiner „Kollegen“. Wir sind mit unserer Verwaltung auf einem guten Weg. Jedoch bin ich der Meinung, dass wir Prozesse verbessern können. Teilweise sind Bearbeitungszeiten sehr lang. Das hemmt mitunter Investitionen, weil die Planbarkeit schwierig wird. Das liegt natürlich teilweise an der deutschen Gesetzeslage. Aber wer, wenn nicht die Verwaltung, weiß wie es geht. Wir sollten weg von „geht nicht“ hin zum „wir werden eine Lösung suchen und finden“.


Handel in der Innenstadt: Es gibt für die Stadt Görlitz kein schlüssiges und aktuelles Einzelhandelskonzept. Immer noch verzeichnen wir einen hohen Leerstand nicht nur direkt in der Innenstadt, sondern auch in den Randgebieten. Wir brauchen Waren des täglichen Bedarfs in Wohnortnähe, damit auch Menschen mit Einschränkungen in der Mobilität einkaufen können. Touristen sollten wir gezielt in die Innenstadt lenken, damit unsere Händler an den Besucherzahlen partizipieren. Bislang werden unsere Gäste meist durch die Altstadt geführt, kommen aber kaum in Richtung Postplatz, Berliner Straße oder Jakobstrasse. Ein sinnvolles Park & Ride-System fehlt: Der ÖPNV muss besser an die Parkplätze außerhalb der Innenstadt angeschlossen werden. Sinnvoll wäre eine App, mit der Touristen bequem ein Tagesticket buchen können und Hinweise zum städtischen Einzelhandel finden.


Familien, Kinder, Zuzug statt Abwanderung: Familien mit Kindern zahlen in unserer Stadt einen Elternanteil für Kita, Krippe und Hort in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro. Finden wir Finanzierungsmöglichkeiten, um Familien um diesen Betrag zu entlasten? Was würden wir erreichen? Gerade junge Familien, deren finanzielle Möglichkeiten in der Regel begrenzt sind, würden davon profitieren. Wer zwei kleine Kinder hat, eines in der Krippe, das andere in der Kita, hätte damit schnell, 200 - 300 Euro im Monat mehr in der Tasche. Das bedeutet mehr Kaufkraft und mehr finanziellen Spielraum. Eine solche Maßnahme könnte auch den Zuzug ankurbeln. Für mich ein Ziel, für welches ich mich stark machen möchte.


Meine Meinung zu heißen Görlitzer Eisen


Stadthalle: Wenn es Bund und Land so wichtig ist, diese einzigartige Halle zu erhalten (sie geben das Geld für die Sanierung) dann sollten sie dafür sorgen, dass dieses Geschenk für die Stadt kein vergiftetes wird. Auf gut Glück zu bauen und zu hoffen, dass in fünf Jahren das Geld für den Unterhalt aus dem Stadtsäckel ohne Probleme erwirtschaftet werden kann, ist keine Lösung. Wir brauchen ein schlüssiges Betreiberkonzept. Diese Halle wird nie auf eine „schwarze Null“ kommen, deshalb sollten die Kosten dafür von Land und Bund abgesichert werden und nicht zu Lasten der Stadt und damit der Bürger gehen. 1,5 Millionen Euro (inkl. Rückstellungen) pro Jahr müssen erst einmal erwirtschaftet werden. Nicht vergessen dürfen wir die kleineren Veranstaltungs-Locations in Görlitz, die meist privat betrieben werden. Diese würden unter der neuen Konkurrenz einer subventionierten Stadthalle massiv leiden.